Aktuell

Wird schon schiefgehenÖsterreichische Erstaufführung des Publikumsrenners „The Play, that goes wrong“

Metropol | Großer Saal

14.2. – 23.3. 2019

In London 2014 uraufgeführt, wurde „The Play, that goes wrong“ von Jonathan Sayer/Henry Shields/Henry Lewis mit dem Laurence-Olivier-Preis als beste Komödie ausgezeichnet und läuft am Londoner Westend seitdem ununterbrochen. Das Metropol zeigt dieses, inzwischen in Berlin, Paris und anderen europäischen Städten bejubelte Stück, als österreichische Erstaufführung.Inhalt:

Eine ambitionierte Laientruppe führt einen altehrwürdigen englischen Krimi-Klassiker auf. Dabei geht, wie schon der Titel verrät, alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requisiten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihenfolge ab und Schauspieler werden bewusstlos geschlagen. Die drei Autoren haben ein Gag-Feuerwerk entworfen, das nicht nur Freunden des englischen Humors und des entgrenzten Slapsticks Bauchweh vor Lachen verursacht. Denn so britisch steif das Krimistück auch ist oder, anders gesagt, so gnadenlos die Auftritte der einzelnen Akteure auch danebengehen, das Wichtigste ist: Haltung bewahren und sich nur ja nichts anmerken lassen.

The show must go on!

 


Sommerspiele Schloss Sitzenberg

DER SCHWIERIGE

 

 

 

 

 

 

 

1. – 23. Juni 2019

Das Lustspiel um den schwierigen Karl Bühl, der als schüchterner Mann Gesellschaften scheut und schließlich doch die richtige Frau heiraten wird, kann in seiner Vielschichtigkeit als ein glanzvoller Höhepunkt europäischer Lustspieltradition gelten. Ein Feuerwerk an ironischen Pointen, spielerischer Leichtigkeit, und feinsinnigen Dialogen!

Hans Karl, oft auch Kari genannt ist Oberhaupt der Familie. Er ist ein intelligenter, schüchterner und scheuer Mann, der im Ersten Weltkrieg gekämpft hat. Seine Schwester Crescence lebt im selben Haus und ist ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder sehr gesellig. Ihr Sohn Stani ist ein Mann der Worte und der Diskussionen. Crescence versucht ihren Bruder zu überreden mit auf eine Soirée zu gehen, doch dieser hat wie immer keine Lust dazu. Im letzten Moment überlegt er es sich aber doch anders. Doch vor dieser Soirée passiert noch einiges: Stani gesteht Kari, dass er Helene Altenwyl zur Frau nehmen werde, und bittet Kari bei der Soirée ein gutes Wort für ihn einzulegen.  Zu diesem Zeitpunkt weiß jedoch noch niemand, dass Kari in Helene verliebt ist – er selber auch noch nicht. Doch Antoinette Hechingen spielt eine wichtige Rolle im Leben von Kari, da sie bis über beide Ohren in ihn verliebt ist. Auf der Soirée beschließt er Antoinette zu sagen, dass er keine Zukunft sieht, und sie lieber zu ihrem Mann zurückgehen soll. Ihr Mann hat Kari zuvor gebeten ihm zu helfen, weil seine Frau ihn nicht mehr liebt. Diese Gespräche wurden allerdings alle von Crescence eingefädelt, die den Plan verfolgt, ihren Sohn mit Helene zu verkuppeln. Jedoch läuft etwas schief, Helene gesteht Kari ihre Liebe, und so geschieht es dann doch auf Umwegen, dass sie sich verloben.

 

Regie: Michael Schefts
Bühnenbild: Martin Gesslbauer
Kostüm: Petra Teufelsbauer
Maske: Coco Schober

Ensemble:

Doris Richter-Bieber, Anne-Sophie König, Angela Schneider, Adriana Zartl, Anke Zisak
Toni Bieber, Michael Duregger, Markus Freistätter, Martin Gesslbauer, Reinhard Hauser, Felix Kurmayer

Premiere: Sa. 1.6.2019 19:00 Uhr
Spieltermine:

So. 2.6.19
Fr. 7.6.19 | Sa. 8.6.19 | So. 9.6.19 | Mo. 10.6.19
Fr. 14.6.19 | Sa. 15.6.19 | So. 16.6.19
Do. 20.6.19 | Fr. 21.6.19 | Sa. 22.6.19 | So. 23.6.19

Beginnzeiten: Fr. – Sa. 19:30 Uhr, So. & Feiertag 17:30 Uhr

Schlechtwetterregelung: Bei Schlechtwetter finden die Vorstellungen im Pfarrstadel statt!

Intendanz: Martin Gesslbauer 

www.schloss-sitzenberg.at

 


Keine Ruh’ für’s Donauweibchen

16. Juli 2019 – 24. August 2019

ZAUBERhafte Komödie mit Musik von Susanne Felicitas Wolf

Bild: Keine Ruh fürs Donauweibchen

Weißenkirchen zu Napoleons Zeiten. Auf der Suche nach ihrem verschollenen Verlobten landet die glutvolle Russin Olga Baranowa samt trinkfreudigem Diener Dimitri in Weißenkirchen und gerät mit hinein in einen komplexen Pallawatsch aus Verwicklungen und Herzenswirrwarr. Als auch noch die Tasche mit Olgas Barvermögen spurlos verschwindet, spitzen sich die Ereignisse zu. Ein verbitterter Weinbauer, ein verquerer Fischer, eine scheint’s kühl geordnete Wirtsfrau, ein bezauberndes Katzerl und ein verschwenderischer Privatier im unentrinnbaren Geflecht großer Gefühlsverstrickungen. Die Nerven liegen blank, die Herzen beben und brechen, die Existenzen wackeln. Eine geheimnisvolle Eremitin bemüht sich vergebens beruhigend einzugreifen… Und alles nimmt an Fahrt auf, als auch noch das Donauweibchen seine liebevollen Flossen in diesen irdischen Wahnwitz taucht…

Freuen Sie sich auf eine ZAUBERhafte Komödie mit Musik von Susanne Felicitas Wolf, in der Inszenierung von Serge Falck, mit Publikumslieblingen wie Waltraut Haas, Serge Falck, Stephan Paryla –Raky u.a.

 

 

 

Mit:
Waltraut Haas, Serge Falck, Stephan Paryla Raky, Leila Strahl, Michaela Ehrenstein, Eva Christina Binder, Katrin Fuchs, Michael Duregger, Martin Gesslbauer

Regie: Serge Falck
Kostüm: Christine Zauchinger
Bühne: Martin Gesslbauer
Musikalische Leitung: Elena Gertcheva

www.wachaufestspiele.com

 

Premiere am 30. AUGUST 2019

von Ulrich Becher und Peter Preses

Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, gerät das Leben des Fleischhauers Karl Bockerer aus den Fugen. Sein Sohn Hansi ist der Faszination der Nazis bereits erlegen, seine Frau Binerl zieht es zu deren Aufmärschen hin. Nun muss auch noch sein Freund und Tarockpartner Rosenblatt Wien Hals über Kopf verlassen. Bockerer versteht die Welt nicht mehr. Aber er behält seine bissige Schlagfertigkeit und beginnt seinen passiven Widerstand gegen das „Tausendjährige Reich“. Mit einer Mischung aus Naivität, Humor und Bauernschläue.

Das Bühnenstück „Der Bockerer“ von Ulrich Becher und Peter Preses konnte über den deutschen Sprachraum hinaus große Erfolge feiern und wurde in der Filmversion von Franz Antel – der die Titelrolle mit Karl Merkatz besetzte – für die Oscar-Nominierung vorgeschlagen. Sogar in Peking und Shanghai wurde das Stück aufgeführt. Der „Bockerer“ sollte einen einfachen Menschen symbolisieren, mit seinen Vorzügen, seinen Schwächen, seiner Leidenschaft für Gerechtigkeit und seiner grundsoliden Anständigkeit. Ihm und den ersten Jahren in einem wiedererstandenen Österreich sollte ein Denkmal gesetzt werden. Gerade heute 2016, über 70 Jahre nach Kriegsende, eine Zeit, die uns durch die Wiedererstarkung von Radikalismus, Krieg und Flüchtlingsproblematik alles wieder unmittelbar vor Augen geführt hat, ist dieses Stück, trotz seines wunderbaren Humors von erstaunlicher Aktualität!

 

 

Mit:
Rudi Larsen, David Miesmer, Johannes Terne, Gerhard Dorfer, Gregor Viilukas, Leila Strahl, Irene Budischowsky, Anke Zisak, Martin Gesslbauer und Sebastian Blechinger

 

Regie: Marcus Strahl
Bühne: Martin Gesslbauer
Projektionsdesign: Andreas Ivancsics
Kostüm: Babsi Langbein

 


Freundschaftsspiel

Die neueste Komödie von Kultautor Stefan Vögel

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

vom 24. OKTOBER bis 31. DEZEMBER 2019
in Wien, NÖ, OÖ, BGLD & STMK

„Wie viel hält eine Freundschaft aus?“ und „wieviel sind wir dafür bereit zu tun?“

Leon, Bernd und Robbi sind Freunde seit der Schulzeit.

Sujet FreundschaftsspielIhre Leidenschaft fürs Fußball müssen auch ihre tapferen Frauen teilen. Zumindest sorgen sie für das leibliche Wohl während der Fernsehübertragungen, zu denen sich die Kumpels regelmäßig treffen. Da sie verschiedenen Clubs angehören, geht es mitunter laut zu, während die Frauen ihre unerfüllten Kinderwünsche outen. Leon und Romina basteln schon lange am ersehnten Nachwuchsspieler, doch es will einfach nicht klappen.

Romina hat Angst, dass sie Leon an eine andere verlieren könnte. Insgeheim weiß sie aber, dass die Kinderlosigkeit nicht an ihr liegt, ein diesbezüglicher Test ist für Leon aber ein Reizwort. Ihre Freundin Babs rät ihr zu einer heimlichen Aktion im Reagenzglas. Leon würde das nie merken. „Sie brauche nur einen Mann mit guten Genen, den sie gut kenne und der ihr diesen Wunsch erfüllt.“

Dass sich Babs damit ein Eigentor schießt, ahnt sie nicht. Denn wer hat erwiesenermaßen gute Gene, und wen kennt Romina sehr gut? Kein anderer als Bernd, der mit Babs bereits zwei Kinder zeugte und seit seiner Jugend dummerweise aber in Romina verliebt ist. Bernd fällt aus allen Wolken, als er von Rominas Frontalangriff und ihrem Kinderwunsch überrascht wird. Doch wahre Freundschaft sollte nicht bei der Samenbank enden. Also spendet Bernd seine „besten Spieler“ und kann die Freude über das ziemlich prompt gelieferte Ergebnis auf dem Ultraschallbild kaum verbergen.

Alles läuft nach Plan, doch dann macht Leon, der von seiner Manneskraft nicht mehr so überzeugt ist, doch einen Test. Und der lässt sich mit Rominas freudiger Verkündigung ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft so gar nicht vereinbaren. Ein Zeitlauf um bereits gezeugte und ungezeugte Babys bringt die Mannschaft auf Hochtouren. Doch wahre Freundschaft sollte bis zum Schlusspfiff alle versöhnen…Oder?

Eine herrliche Komödie, die reichlich Diskussionsgrundstoff „für danach“ liefert. Brillante Dialoge, überraschende Wendungen. Eine moderne Komödie über aktuelle Themen. Ein echter Stefan Vögel eben!

 

Mit:

Leila Strahl, Anke Zisak,  Michael Duregger, Martin Gesslbauer und Felix Kurmayer

Regie: Marcus Strahl

Bühnenbau: Martin Gesslbauer

Neue Bühne Wien

 

Kommentare sind geschlossen.