Aktuell

Sommerspiele Schloss Sitzenberg

Der Schwierige

1. – 23. Juni 2019

Lustspiel von Hugo von Hofmannsthal

Der Schwierige, der eigentlich Hans Karl heißt, ist das Oberhaupt einer gut situierten Familie. Hans kämpfte bereits im Ersten Weltkrieg und wird als sehr intelligent und scheu charakterisiert. Die Hauptfigur des Werkes lebt mit Schwester Crescence und deren Sohn Stani gemeinsam in einem Haus.

Zu Beginn der Handlung überredet Crescence ihren Bruder, eine Einladung auf eine Soiree anzunehmen. Doch bevor Hans zu der Zusammenkunft gehen wird, trifft Antoinette ein. Sie verlebte mit Hans ein paar schöne Monate, während er aufgrund einer Verletzung im Krieg beurlaubt wurde. Antoinette war zu der Zeit im Glauben, dass ihr Mann im Krieg gefallen war. Als dieser allerdings doch vom Krieg zurückkehrt ist, blieben die beiden Männer Freunde. Antoinette war allerdings weiterhin in Hans verliebt.

In der weiteren Handlung erzählt Stani Hans, dass er Helene Altenwyl zur Frau nehmen wolle und bittet ihn, bei der Soiree ein gutes Wort für ihn einzulegen. Am Abend redet der Protagonist erst einmal mit Antoinette, um diese dazu zu überzeugen, wieder zu ihrem Mann zurückzukehren. Später spricht er noch mit Helene. Doch anstatt diese davon zu überzeugen, Stani zum Mann zu nehmen, gestehen sich Helene und Hans gegenseitig ihre Liebe. Crescence ist vorerst enttäuscht, da auch sie sich gewünscht hat, dass Helene und Stani zusammenfinden. Doch letztendlich freut sie sich über die baldige Hochzeit von Helene und Hans.

www.schloss-sitzenberg.at


 Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glattauer

Joana und Valentin sind ein Ehepaar in der Krise. Früher rasend verliebt, hat man sich zwischen Kindererziehung, Beruf und Alltag verloren.
Wo ist das alles  hingekommen? Die großen Gefühle?
Was macht man, wenn man sich gegenseitig nur mehr angiftet, die Liebe noch nicht aufgeben und die Ehe doch noch retten möchte?
Man entschließt sich zur Paartherapie.
Das Paar ist im fortgeschrittenen Kampfstadium und äußerst beratungsresistent. Der Therapeut bemüht sich, so gut es geht.
Die Therapie scheint sinnlos, bis er sein letztes Ass aus dem Ärmel zieht: Die Wunderübung! Kann sie das Wunder der Versöhnung bewirken?
Auf jeden Fall gibt es überraschende Wendungen nicht nur für das Ehepaar, sondern auch für den Therapeuten.

„Die Wunderübung“ ist lebensnah und ein Angriff auf die Lachmuskulatur!

 12. & 18.1. 2019 Theater Akzent

Ensemble

Manfred Dungl · www.manfred-dungl.com
Martin Gesslbauer · www.martingesslbauer.at
Kristina Sprenger · www.kristinasprenger.com

 

Wird schon schiefgehen

Österreichische Erstaufführung des Publikumsrenners „The Play, that goes wrong“

Metropol | Großer Saal

14.2. – 23.3. 2019

In London 2014 uraufgeführt, wurde „The Play, that goes wrong“ von Jonathan Sayer/Henry Shields/Henry Lewis mit dem Laurence-Olivier-Preis als beste Komödie ausgezeichnet und läuft am Londoner Westend seitdem ununterbrochen. Das Metropol zeigt dieses, inzwischen in Berlin, Paris und anderen europäischen Städten bejubelte Stück, als österreichische Erstaufführung.Inhalt:

Eine ambitionierte Laientruppe führt einen altehrwürdigen englischen Krimi-Klassiker auf. Dabei geht, wie schon der Titel verrät, alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requisiten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihenfolge ab und Schauspieler werden bewusstlos geschlagen. Die drei Autoren haben ein Gag-Feuerwerk entworfen, das nicht nur Freunden des englischen Humors und des entgrenzten Slapsticks Bauchweh vor Lachen verursacht. Denn so britisch steif das Krimistück auch ist oder, anders gesagt, so gnadenlos die Auftritte der einzelnen Akteure auch danebengehen, das Wichtigste ist: Haltung bewahren und sich nur ja nichts anmerken lassen.

The show must go on!


Der Bockerer

Premiere am 30. AUGUST 2019

von Ulrich Becher und Peter Preses

Der Bockerer

Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, gerät das Leben des Fleischhauers Karl Bockerer aus den Fugen. Sein Sohn Hansi ist der Faszination der Nazis bereits erlegen, seine Frau Binerl zieht es zu deren Aufmärschen hin. Nun muss auch noch sein Freund und Tarockpartner Rosenblatt Wien Hals über Kopf verlassen. Bockerer versteht die Welt nicht mehr. Aber er behält seine bissige Schlagfertigkeit und beginnt seinen passiven Widerstand gegen das „Tausendjährige Reich“. Mit einer Mischung aus Naivität, Humor und Bauernschläue.

Das Bühnenstück „Der Bockerer“ von Ulrich Becher und Peter Preses konnte über den deutschen Sprachraum hinaus große Erfolge feiern und wurde in der Filmversion von Franz Antel – der die Titelrolle mit Karl Merkatz besetzte – für die Oscar-Nominierung vorgeschlagen. Sogar in Peking und Shanghai wurde das Stück aufgeführt. Der „Bockerer“ sollte einen einfachen Menschen symbolisieren, mit seinen Vorzügen, seinen Schwächen, seiner Leidenschaft für Gerechtigkeit und seiner grundsoliden Anständigkeit. Ihm und den ersten Jahren in einem wiedererstandenen Österreich sollte ein Denkmal gesetzt werden. Gerade heute 2016, über 70 Jahre nach Kriegsende, eine Zeit, die uns durch die Wiedererstarkung von Radikalismus, Krieg und Flüchtlingsproblematik alles wieder unmittelbar vor Augen geführt hat, ist dieses Stück, trotz seines wunderbaren Humors von erstaunlicher Aktualität!

Mit:
Rudi Larsen, David Miesmer, Johannes Terne, Gerhard Dorfer, Gregor Viilukas, Leila Strahl, Irene Budischowsky, Anke Zisak, Martin Gesslbauer und Sebastian Blechinger

 

Regie: Marcus Strahl
Bühne: Martin Gesslbauer
Projektionsdesign: Andreas Ivancsics
Kostüm: Babsi Langbein

 

 

Kommentare sind geschlossen.